Ein Wochenende voller Bühne, Berge und «Birdies»
Vom 5. bis 7. September verwandelte sich das Dorftheater Widnau kurzerhand in eine reisefreudige Truppe, die drei Tage lang das Brandnertal unsicher machte.
Freitag: Vorhang auf für den Vereinsausflug
Pünktlich um 13.30 Uhr hiess es: «Alle Spieler auf den Parkplatz!» – gegenüber dem Metropol in Widnau wurde die Bühne für Fahrgemeinschaften frei. Mit vereinten Kräften ging es nach Brand. Dort bezogen wir unser «Tourneequartier», bevor der erste Akt mit einem Apéro um 18 Uhr begann. Gestärkt und bestens gelaunt folgte beim Abendessen die Generalprobe für ein Wochenende voller Lachen, Bewegung und Bergluft.
Samstag: Wanderschuhe statt Theaterschuhe
Am Samstagmorgen um 9.30 Uhr war Treffpunkt vor dem Hotel – und siehe da: kein einziger verspäteter Auftritt! Die Wandergruppe fuhr mit der Dorfbahn bis zur Mittelstation, wo die eigentliche «Premiere auf den Bergwegen» startete. Ziel war der Melkboden, während die gemütlicheren Ensemblemitglieder mit der Palüdbahn die Abkürzung nahmen. Hauptsache, alle fanden sich rechtzeitig zum Mittagessen ein, denn ein volles Bauchgefühl ist schliesslich die beste Inspiration für den Abend.
Sonntag: Golf, Gipfel und gute Laune
Nach dem Frühstück hiess es: «Zimmerabgabe – und bitte keine Requisiten vergessen!» Anschliessend teilte sich die Truppe.
Die sportlich Ambitionierten folgten Roger auf eine 4-stündige Wanderung zur Schattenlagant Hütte, wo die wohlverdiente Einkehr wartete.
Die anderen wagten sich in ganz neue Rollen als Golfer. Zehn Theatermitglieder griffen mutig zum Schläger, und nach einer Einführung hiess es: «Abschlag frei!» Ob die Bälle immer das Loch fanden, sei dahingestellt – aber das Publikum (die Natur und die Lachmuskeln) war begeistert.
Schlussapplaus
Ob beim Wandern, Golfen, Spielen oder beim abendlichen Gelächter: Der Ausflug ins Brandnertal war ein voller Erfolg. Die 32 Mitreisenden erlebten drei Tage, die nicht nur den Teamgeist stärkten, sondern auch reichlich Stoff für zukünftige Theaterstreiche lieferten.
Und so bleibt das Fazit: Bühne frei für den nächsten Auftritt mit einem Ensemble, das nicht nur spielen, sondern auch feiern und gemeinsam geniessen kann.





